Luxando alles ueber Licht

7Jan/130

Lichttherapie

Besonders in der dunklen Jahreszeit kommt es oft zu saisonal bedingten Verstimmungen oder gar Depressionen. Häufige Ursache dafür ist ein Mangel an Tageslicht. Dieses ist lebensnotwendig für unseren Organismus und unsere Psyche. So werden besonders durch blaues Licht mit einer hohen Farbtemperatur, stimmungsaufhellende Botenstoffe ausgeschüttet. Bläuliches Licht verbessert zudem die Aufmerksamkeit und wirkt Müdigkeit entgegen. Deshalb könnten auch Menschen ohne depressive Verstimmungen von einem höheren Blauanteil im Umgebungslicht profitieren.

KelvinTemperatur

 

Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass der Botenstoff Melatonin, welcher vor allem in der zweiten Nachthälfte produziert wird, depressive Verstimmungen auslösen kann. Um die Melatoninproduktion zu stoppen, bzw. den Botenstoff abzubauen, ist es wichtig, die Lichttherapie möglichst nach dem Aufwachen anzuwenden.

Da sich immer weniger Menschen der nötigen Tageslichtmenge aussetzen können, kann durch Lichtduschen die fehlende Menge kompensiert werden.

Aber auch auf Menschen, die nicht an saisonal bedingten Depressionen leiden, kann die Lichttherapie positive Auswirkungen haben. So wirkt sich der UV-B Anteil des Lichts förderlich auf das Immunsystem aus und die allgemeine Leistungsfähigkeit wird gesteigert.

Lichttherapiegeräte kann man hier kaufen

3Jul/120

555 KUBIK

Wie würde es aussehen, wenn ein Haus träumen würde? Diese Frage haben sich Urbanscreen gestellt und die Hamburger Kunsthalle 2009 zum Leben erweckt. Unter dem Namen 555 KUBIK hat diese Installation für große Aufmerksamkeit gesorgt.

weiterlesen...

3Jul/120

Leuchtdioden – Technik und Anwendung

Leuchtdioden sind seit Jahren die Innovation auf dem Gebiet der Beleuchtungstechnik. Sie basieren auf einem grundsätzlich anderen technischen Prinzip als herkömmliche Glühlampen und werden seit ihrer Erfindung (etwa Anfang der 1960er Jahre) kontinuierlich weiterentwickelt.

Prinzipiell bestehen Leuchtdioden (LED - Light-Emitting Diode) aus einem Halbleitermaterial, das unter Spannung elektromagnetische Strahlung in Form von Licht ausstrahlt. Durch die Wahl des Halbleiters kann die Farbe der Leuchtdiode beeinflusst werden. Leuchtdioden zeichnen sich gegenüber Glühlampen durch ihre lange Lebensdauer, geringe Wärmeentwicklung und vielfach geringeren Stromverbrauch aus.

Der Grundstein zu der Entdeckung ihrer Funktionsweise wurde bereits im 19. Jahrhundert von Ferdinand Braun gelegt, allerdings dauerte es einige Zeit, bis die technischen Grundlagen bis hin zur Entwicklung der ersten Leuchtdiode geschaffen wurden. Zu Beginn ihrer "Karriere" wurden LED lediglich in Anzeigen, so wie Statusleuchten oder Matrixanzeigen eingesetzt. Dank der andauernden Weiterentwicklung finden sich LED heutzutage in so gut wie jedem Anwendungsgebiet, das mit Beleuchtung zu tun hat. Aufgrund technischer Begebenheiten war es ursprünglich lange nicht möglich, Leuchtdioden herzustellen, die bestimmte Farben emittieren. Heutzutage sind diese Hürden jedoch genommen.

Seit der Entwicklung immer hellerer und nicht zuletzt auch weißer Leuchtdioden wird diese Technik vermehrt im Automobilbau eingesetzt. Vorreiter waren Hersteller wie Volkswagen oder Audi. Neue Modelle kommen kaum noch ohne die LED-Technik auf den Markt. Als Beispiel kann der Audi R8 genannt werden, dessen markantes  Tagfahrlicht durch LED realisiert wurde. Durch den verbreiteten Einsatz dieser Technik hat sich flächendeckend das Erscheinungsbild der Automobile in den letzten Jahren deutlich verändert. LED-Scheinwerfer sind heller und leuchten die Straße besser aus, während sie deutlich reaktionsschneller sind als normale Glühlampenbeleuchtung. Sie werden auch in der Verkehrsbeschilderung verwendet. Hierdurch konnte nicht zuletzt auch die Sicherheit auf den Straßen deutlich gesteigert werden.

Quelle: gadgethelpline.com

Ein weiterer Bereich, in dem LED eingesetzt werden, sind Computer- und Smartphone-Displays. Durch ihre kompakte Bauform ist es möglich, dass immer dünnere und gleichzeitig hellere und brilliantere Displays gebaut werden können. Außerdem findet hier auch die sogenannte OLED-Technik vermehrt Anwendung. Während normale LEDs als Hintergrundbeleuchtung von LCD-Displays fungieren, werden OLEDs selbst als Pixel verwendet. Hierdurch entstehen bessere Farben, während gleichzeitig der Energieverbrauch gesenkt werden kann. Die Herstellung ist außerdem günstiger und weniger aufwändig als die von normalen LED. Die Anwendungsmöglichkeiten sind enorm: beispielsweise können flexible Displays oder stromsparende, vielfarbige Leuchtmittel produziert werden. Hier geht außerdem der Trend von der klassischen "punktuellen" Lampe weg: im Wohnraumdesign werden selbstleuchtende Flächen verwendet, wodurch sich völlig neue Gestaltungsideen realisieren lassen.

27Jun/120

Tolomeo Tavolo

Teil vier der Artikelserie Klassiker des LeuchtendesignsTolomeo Tavolo

Tolomeo Tavolo

Ebenfalls für Artemide entwickelten die Designer Michele De Lucchi und Giancarlo Fassina im Jahr 1987 die Design-Leuchte Tolomeo Tavolo. In Fachkreisen gilt dies Leuchte als weiterer Jahrhundert-Entwurf und zweites Flaggschiff des italienischen Herstellers. Das besondere an dieser Leuchte ist die an Kopf und Arm individuelle Ausrichtbarkeit, die eine perfekte, blendfreie Ausrichtung des Lichts garantiert. Diese überaus variable Leuchte kann sowohl über einen Tischfuß als auch an der Wand oder über eine Klemme befestigt werden.


 

20Jun/120

Tizio-Leuchte

Teil drei der Artikelserie Klassiker des Leuchtendesignsdie Tizio-Leuchte

"Tizio" von Richard Sapper

Im Jahr 1972 entwickelte der deutsche Designer Richard Sapper für den italienischen Leuchtenhersteller Artemide in Mailand, das in den sechziger Jahren als Hochburg des Avantgarde-Designs galt, die Tizio-Leuchte, eine Niedervolt-Halogenlampe von Weltrang. Sapper ist ein erklärter Gegner des Bauhaus-Mottos  "Form folgt Funktion" und prägte mit "Der Form einen Sinn geben" einen eigenen Leitgedanken, indem er Design sowohl als soziale als auch als politische Aufgabenstellung begreift. Durch den Einsatz einer Niedervolt-Halogenlampe können die Arme als elektrische Leitung genutzt werden. Diese Art der Stromversorgung, die auf störende Verkabelung komplett verzichten kann, war zur Markteinführung 1972 absolut neu und einzigartig.Wie viele andere der Entwürfe Sappers gilt seine Tizio-Leuchte heute als moderner Klassiker.

auch hier wieder der Link zu Amazon, wo man die Leuchte bestellen kann.

14Jun/120

Die Anglepoise

Teil zwei der Artikelserie Klassiker des Leuchtendesigns: die Anglepoise

Anglepoise1227 Original 1934

Anglepoise1227 Original 1934

Der britische Industriedesigners George Carwardine entwickelte mit der Anglepoise im Jahr 1934 den Prototyp aller Schreibtischleuchten mit Federzug. Carwardine hat bereits in seiner Arbeit in der Automobil-Industrie mit Federungssystemen experimentiert und wollte eine in alle möglichen Richtungen bewegliche Arbeitsleuchte entwerfen, indem er die Beweglichkeit des menschlichen Arm als Maßstab für seine Konstruktion ansetzte. Die Federn, mit der der Leuchtenarm im Gleichgewicht gehalten wird, arbeiten dabei wie die Muskeln des menschlichen Armes mit Zug und Gegenzug. Die in England handgefertigte Leuchte ist ein Musterbeispiel für die sachliche Bauweise der 30er-Jahre. Sogar der weltbekannte Schriftsteller Roald Dahl bestellte eine Lampe mit Federungssystem bei ihm, die Anglepoise Giant. Carwardine's Anglerpoise wurde in großer Stückzahl in Norwegen hergestellt, jedoch unter anderem Namen verkauft. Die Leuchte wurde oft kopiert und hat Generationen von Designern beeinflusst.

kaufen kann man die Anglepoise auch bei Amazon

4Jun/120

Wilhelm Wagenfeld Tischleuchte

Das ist der erste Eintrag der Artikelserie "Klassiker des Leuchten-Desings". Ab heute wollen wir jede Woche eine Leuchte vorstellen, die sich durch ihr besonderes Design auszeichnet und prägend für entsprechende Stilrichtungen geworden ist. Um sofort über neue Artikel informiert zu werden, könnt ihr ganz einfach den Blog abonnieren (oben rechts) oder unserer Facebook Fan Page beitreten (mitte rechts). Viel Spass beim lesen.

Den Anfang macht die Wilhelm Wagenfeld Tischleuchte:
Der Produktdesigner Wilhelm Wagenfeld entwarf gemeinsam mit Carl Jakob Jucker im Bauhaus Weimar eine Schreibtischleuchte die unter dem Begriff Bauhaus-Leuchte Design-Geschichte schrieb. Der im Jahr 1923 in der Werkstatt des Bauhauses entworfene Prototyp der Leuchte, wurde gemäß des Bauhaus-Leitmottos "Form folgt Funktion" mit dem ursprünglichen Ziel entwickelt, ein Produkt für den breiten Markt herzustellen. Auch wenn die Groß-Produktion der Bauhaus-Leuchte am Ende scheiterte, gilt die Lampe heute als eines der herausragenden Designs der Moderne und wurde in die Sammlung des New Yorker Museum Of Modern Art aufgenommen. Die in Bremen ansässige Firma Tecnolumen stellt die zeitbeständige Lampe heute unter dem Namen Wilhelm Wagenfeld Tischleuchte her.

kaufen kann man die Wilhelm Wagenfeld Tischleuchte zur Zeit noch hier

Impressum